Energie-Gels aus dem Sportgeschäft kosten viel und bestehen im Kern aus: Zuckersirup. Dabei gibt es einen natürlichen Energielieferanten, den schon die Athleten der Antike nutzten – Honig.
Was im Honig steckt
Honig besteht zu rund 80 % aus den Einfachzuckern Glukose und Fruktose – in einem natürlichen Verhältnis, das der Körper unterschiedlich schnell verwertet:
- Glukose geht direkt ins Blut – schnelle Energie für den Sprint
- Fruktose wird über die Leber verstoffwechselt – gleichmäßiger Nachschub
Dazu kommen Enzyme, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die raffinierter Zucker schlicht nicht bietet.
Praktische Anwendung
- Vor dem Training: Ein Teelöffel Honig in Porridge oder Joghurt – etwa 30 bis 60 Minuten vorher
- Bei langen Einheiten: Honigwasser statt Iso-Drink: 2 EL Honig + Prise Salz auf 500 ml Wasser
- Nach dem Sport: Honig mit Quark oder in der Milch unterstützt das Auffüllen der Glykogenspeicher
Welcher Honig eignet sich?
Fürs Honigwasser eignet sich flüssiger Sommertrachthonig besonders gut, cremiger Frühtrachthonig passt perfekt aufs Brot vor der Morgenrunde. Und ehrlich: Auch ohne Training ist der Löffel Honig die schönere Alternative zum Industrie-Gel.
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