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Honigbiene und Wildbiene: Das sind die Unterschiede
28.05.2026 · von Florian Stoth · ⏱ ca. 1 Min. Lesezeit

Honigbiene und Wildbiene: Das sind die Unterschiede

In Deutschland leben über 560 Bienenarten – nur eine davon macht Honig. Warum Wildbienen genauso wichtig sind und wie du beiden hilfst.

Wenn von „Bienen retten" die Rede ist, denken die meisten an die Honigbiene. Dabei ist sie nur eine von über 560 Bienenarten in Deutschland – und ihr geht es dank der Imker vergleichsweise gut.

Die Honigbiene: Staatenbildend und betreut

Die Westliche Honigbiene lebt in Völkern mit bis zu 50.000 Tieren, überwintert gemeinsam und legt Vorräte an – deshalb gibt es Honig. In Deutschland lebt sie fast ausschließlich in der Obhut von Imkern, die sie pflegen, behandeln und schützen.

Wildbienen: Die Einzelkämpferinnen

Die allermeisten Wildbienenarten leben solitär: Ein Weibchen baut allein ihr Nest – in Erdlöchern, hohlen Stängeln oder Totholz – und stirbt, bevor der Nachwuchs schlüpft. Hummeln bilden kleine Staaten, die aber nur einen Sommer bestehen.

Warum beide unverzichtbar sind

Rund ein Drittel unserer Lebensmittel hängt von Bestäubern ab – vom Apfel bis zur Zucchini.

So hilfst du wirklich

1. Blühende Vielfalt pflanzen: heimische Stauden, Kräuter, ungefüllte Blüten

2. Wilde Ecken zulassen: offene Bodenstellen, Totholz, hohle Stängel stehen lassen

3. Auf Pestizide verzichten

4. Insektentränken aufstellen

Wer regionalen Honig kauft, unterstützt übrigens beide: Imker halten Bestäuber in der Landschaft – und wer Bienen mag, pflanzt meist auch für Wildbienen.

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