Im Supermarkt ist das Honigregal nie leer – irgendwo auf der Welt ist immer Erntezeit, und die Mischungen „aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ fließen nach. Bei einer kleinen Imkerei ist das anders: Was die Bienen in einem Sommer sammeln, ist der ganze Jahresvorrat.
Eine Ernte, ein Jahr
Meine Völker stehen an einem Standort in Ostprignitz-Ruppin. Zweimal im Jahr wird geschleudert – die Frühtracht im Mai/Juni, die Sommertracht im Juli. Danach ist Schluss. Wie viel es wird, entscheiden Wetter, Blühangebot und die Bienen selbst. Mal sind es gute Jahre, mal eben nicht.
Warum das ein Qualitätsmerkmal ist
Limitierung klingt nach Marketing – ist bei echtem Imkerhonig aber schlicht Biologie:
- Jedes Glas stammt aus einer konkreten Ernte an einem konkreten Ort
- Keine Vermischung, kein Import, kein Nachkauf
- Der Geschmack ist jedes Jahr ein bisschen anders – wie beim Wein der Jahrgang
Der richtige Zeitpunkt zum Eindecken
Erfahrungsgemäß werden bestimmte Sorten im Winter knapp – spätestens zur Weihnachtszeit. Wer seinen Vorrat für die Erkältungs- und Backsaison sichern will, sollte im Herbst zugreifen. Am günstigsten pro Glas ist das 12er-Wunschset mit 10 % Rabatt – richtig gelagert hält Honig problemlos mehrere Jahre. Wie das geht, liest du in unserem Beitrag über die richtige Lagerung.
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Frühtracht und Sommertracht – naturbelassen und direkt aus unserer Imkerei. Oder stell dir gleich dein eigenes Wunschset zusammen!



