Rapshonig, Akazienhonig, Wildblütenhonig – die Namen auf Honiggläsern klingen nach klarer Sache. Aber wie wird aus dem Sammelflug tausender Bienen ein „sortenreiner“ Honig? Und ist Mischhonig schlechter?
Bienen halten sich nicht an Etiketten
Zuerst die Wahrheit: Keinen Honig gibt es zu 100 % sortenrein. Bienen fliegen dorthin, wo es sich lohnt – blüht der Raps, sammeln fast alle dort, aber ein paar Sammlerinnen finden immer auch Löwenzahn oder Obstblüte.
Wann Honig eine Sorte tragen darf
Ein Honig darf nach einer Tracht benannt werden, wenn er überwiegend von dieser stammt und ihr typisches Aroma, Aussehen und ihre Eigenschaften zeigt. Nachweisen lässt sich das per Pollenanalyse im Labor. Der Imker steuert es über das Timing: Wer direkt nach der Rapsblüte schleudert, bekommt Rapshonig. Wer den Sommer über sammeln lässt, erntet eine Mischung.
Mischhonig: die ehrliche Vielfalt
„Blütenhonig“ oder „Sommertracht“ ist keine Verlegenheitslösung, sondern das Porträt einer Landschaft: alles, was zwischen Mai und Juli rund um den Bienenstand geblüht hat, in einem Glas. Der Vorteil: komplexe, vielschichtige Aromen, die es so kein zweites Mal gibt – jedes Jahr schmeckt anders.
So machen wir es bei beeMore
Unsere Frühtracht wird nach der Frühjahrsblüte geerntet – mild, feincremig, geprägt von Raps und Obstblüte. Die Sommertracht sammelt den Brandenburger Sommer ein: Linde, Kornblume, Wildkräuter – kräftig und aromatisch. Zwei ehrliche Momentaufnahmen unserer Region. Am besten vergleichst du selbst: im Set geht das am günstigsten.
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Frühtracht und Sommertracht – naturbelassen und direkt aus unserer Imkerei. Oder stell dir gleich dein eigenes Wunschset zusammen!



