Sobald die Tage kürzer werden, steigt bei uns der Honigverbrauch spürbar – die Erkältungszeit ist Honigzeit. Damit das flüssige Gold seine Wirkung entfalten kann, gibt es eine goldene Regel.
Die 40-Grad-Regel
Honig enthält empfindliche Enzyme wie die Glucoseoxidase, die unter anderem für seine antibakteriellen Eigenschaften mitverantwortlich sind. Ab etwa 40 °C beginnen diese Stoffe zu zerfallen. Deshalb gilt:
Honig erst in den Tee rühren, wenn die Tasse trinkwarm ist – nicht ins kochende Wasser.
Das Gleiche gilt für die klassische heiße Milch mit Honig: kurz abkühlen lassen, dann süßen.
Was sagt die Wissenschaft?
Honig ist kein Medikament – aber kein Hausmittel ist besser untersucht. Studien zeigen, dass Honig nächtlichen Hustenreiz bei Kindern lindern kann, teils besser als gängige Hustensäfte. Die Weltgesundheitsorganisation führt Honig als traditionelles Mittel bei Husten. Wichtig: Für Säuglinge unter einem Jahr ist Honig tabu.
Drei Klassiker für die kalte Jahreszeit
- Ingwer-Zitronen-Tee mit einem TL Sommertrachthonig
- Warme Milch (oder Hafermilch) mit Honig – das Betthupferl schlechthin
- Honig pur vom Löffel, langsam im Mund zergehen lassen – bei kratzigem Hals
Mehr über die Inhaltsstoffe erfährst du in unserem Beitrag Honig als Hausmittel.
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Über den Autor: Florian Stoth imkert in Sieversdorf-Hohenofen (Ostprignitz-Ruppin) und schreibt hier über Bienen, Honig und das Imkerleben. Jeden Beitrag schreibt er aus der eigenen Praxis an den Völkern. Mehr über die Imkerei



