Zartschmelzend, streichfest, nicht tropfend: Cremehonig ist der Liebling auf dem Frühstückstisch. Dabei ist er kein besonderer Honig – sondern das Ergebnis von Handwerk und Geduld.
Das Geheimnis: kontrolliertes Kristallisieren
Jeder Honig mit hohem Traubenzuckeranteil kristallisiert früher oder später – das ist ein natürliches Qualitätsmerkmal. Überlässt man ihn sich selbst, bilden sich manchmal grobe Kristalle. Beim Cremehonig übernimmt der Imker die Regie: Durch regelmäßiges Rühren in den ersten Tagen nach dem Schleudern werden die entstehenden Zuckerkristalle immer wieder zerteilt.
Das Ergebnis: Millionen mikroskopisch feiner Kristalle statt weniger grober. Auf der Zunge fühlt sich das cremig an – dabei ist es einfach sehr, sehr fein kristallisierter Honig.
So läuft das Rühren ab
1. Frisch geschleuderter Honig kommt in den Abfülleimer
2. Sobald die Kristallisation einsetzt, wird täglich gerührt – von Hand oder mit der Rührspirale
3. Nach mehreren Tagen ist die Konsistenz perfekt: fest genug zum Streichen, weich genug zum Löffeln
4. Dann wird abgefüllt – im richtigen Moment, denn im Glas lässt sich nichts mehr rühren
Wichtig: In Cremehonig kommt nichts hinein. Kein Zusatz, keine Wärme, nur Bewegung.
Unsere Frühtracht: von Natur aus feincremig
Unser Frühtrachthonig hat durch den Rapsanteil einen hohen Traubenzuckergehalt und wird sorgfältig gerührt – so bekommt er seine feincremige, zartschmelzende Konsistenz. Wer es lieber flüssig und kräftig mag, greift zur Sommertracht. Am besten: beide probieren.
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Frühtracht und Sommertracht – naturbelassen und direkt aus unserer Imkerei. Oder stell dir gleich dein eigenes Wunschset zusammen!


