Frühjahr: Der Neustart
Ab März schaue ich bei der Auswinterung, wie meine Völker durch den Winter gekommen sind. Futterkontrolle, erste Durchsichten, Erweiterung der Beuten – jetzt legt das Volk richtig los.
Mai: Schwarmzeit und Frühtracht
Die spannendste Zeit! Die Völker wachsen rasant, ich kontrolliere wöchentlich auf Schwarmzellen. Ende Mai schleudere ich die Frühtracht – mild, hell und cremig.
Juli: Sommertracht und Abschleudern
Nach der Lindenblüte wird die Sommertracht geerntet: kräftig und aromatisch. Danach beginnt schon die Vorbereitung auf den Winter.
August/September: Einfüttern und Varroa-Behandlung
Die Bienen bekommen Winterfutter, und die Varroamilbe – der größte Feind der Honigbiene – wird mit organischen Säuren behandelt.
Winter: Ruhe und Werkstatt
Die Bienen sitzen in der Wintertraube, ich repariere Beuten, schmelze Wachs ein und plane die neue Saison. Und fülle Honig ab – der dann direkt in meinem Shop landet.
Wie viel Zeit kostet das Hobby?
In der Hauptsaison von April bis Juli stehe ich jede Woche an den Völkern – Durchsicht, Schwarmkontrolle, Honigraum erweitern. Dazu kommen Schleudertage, Abfüllen, Etikettieren und die Werkstattarbeit im Winter. Hobby ist es trotzdem geblieben: Die Stunden am Bienenstand sind für mich die beste Entschleunigung überhaupt.
Der schönste Moment des Jahres
Für mich ist es der erste Schleudertag Ende Mai: Wenn der Raum nach warmem Wachs duftet, die Schleuder surrt und der erste goldene Honig ins Sieb läuft – dafür lohnt sich jede Mühe des Jahres.
Und was ist mit Stichen?
Ja, die gehören dazu – aber deutlich seltener, als man denkt. Sanftmütige Völker, ruhiges Arbeiten und das richtige Wetter machen den Unterschied. Die meisten Durchsichten laufen komplett friedlich ab.
🍯 Lust auf echten Honig vom Imker?
Frühtracht und Sommertracht – naturbelassen und direkt aus unserer Imkerei. Oder stell dir gleich dein eigenes Wunschset zusammen!



